Im Rahmen des deutschen Hy-Lab-Projekts, das vom ZBT koordiniert wird, hat das ZBT ein Wasserstoffqualitätslabor aufgebaut und Analysemethoden entwickelt, die in der Lage sind, die Wasserstoffqualität nach diesen internationalen Standards zu analysieren. Für Kalibrierzwecke wurden ein Massendurchflussregler und ein Gasmischpumpen-basiertes Gasverdünnungssystem sowie Methoden zur Probenvorbereitung und zum Probentransfer entwickelt.
Mit den entwickelten Analytikmethoden ist das ZBT in der Lage, die Wasserstoffqualität gemäß EN 17124:2022 zu bestimmen. Darüber hinaus wurde mit dem Hy-SaM ein CE-zertifiziertes System zur Probenahme an Wasserstofftankstellen entwickelt.
In mehreren nationalen und internationalen Projekten konnte sich das Hy-Lab des ZBT als Europäisches Wasserstoffqualitätslabor etablieren und seine Kapazitäten in verschiedenen Ringversuchen (in F&E-Projekten und für Kunden, wie Toyota) demonstrieren. Darüber hinaus ist das ZBT verlässlicher langjähriger Partner für Gasanalysen unter anderem von Schwefel, Erdgas und NH3. Für die Umstellung des Erdgasnetzes und hier insbesondere der Transportleitungen zu einem Wasserstoffnetz werden unterschiedliche Verfahren zur Aufreinigung entwickelt. Die Validierung erfolgt wiederum im Hy-Lab.