H2-Tankstellentechnologie

Für die Markteinführung von Brennstoffzellen-basierter Mobilität müssen effiziente und kostengünstige Betankungstechnologien für PKW, NFZ, LKW, Busse, Züge etc. entwickelt werden. Im Fokus der Abteilung Wasserstoff-Infrastruktur des ZBT stehen die gezielte Entwicklung und Qualifizierung von Komponenten und Konzepten von Wasserstofftankstellen (engl. Hydrogen refuelling station, HRS). Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Betankungsprotokollen.

Bei diesen Aktivitäten wird stets ein systemischer Ansatz verfolgt, d.h. es werden immer die Auswirkungen auf das Gesamtsystem betrachtet. Folgerichtig werden auch in den angrenzenden Bereichen Distribution und Tanksysteme Komponenten und Konzepte entwickelt und qualifiziert. Für diese Aktivitäten steht am ZBT eine Wasserstoff-Testtankstelle als Teil des Wasserstoff-Testfelds zur Verfügung. Bei dieser handelt es sich nicht um eine kommerzielle Tankstelle, was die Entwicklung, Erprobung und den Betrieb von Komponenten und Konzepten unter realen Bedingungen ermöglicht.

Die F&E-Arbeiten werden durch Modellierungen und Simulationen von Befüllanlagen, HRS, HRS-Komponenten sowie Betankungen flankiert. Auf Basis dieser Modelle lassen sich neu aufzubauende HRS lastabhängig optimiert auslegen bzw. bestehende Anlagen in ihrem Betrieb optimieren.

Im Rahmen zahlreicher nationaler und internationaler F&E-Projekte und Kundenaufträge wurden Heavy-Duty-Tanksysteme und Tankstellenkomponenten untersucht und die Entwicklung von HD-Betankungsprotokollen durch Tests an voll instrumentierten Einzelspeichern mit 350, 500 und 700 bar unterstützt.

Was wir bieten – Entwicklung und Qualifizierung von …

  • Tanks/Tanksystemen

  • Sensoren

  • Vorkühlung

  • Kompressoren

  • Betankungskomponenten und -baugruppen

  • Betankungsprotokollen

  • HRS-Konzepten

Prüfung von …

  • Betankungsprotokollen und

  • Tanksystemen

Beratung zu …

  • HRS- und H2-Anlagenplanung

  • Prozessplanung und -steuerung

  • Sicherheitskonzepten

  • Zulassung und Zertifizierung

Spezfikationen Testtankstelle

  • Wasserstoffkapazität:
    500 kg H2 (gespeichert bei 200, 500 und 900 bar)
    weitere 150 kg (bei 1000 bar) geplant

  • Vorkühlung:
    – 40 °C bis Umgebungstemperatur (Feststoff- und Plattenwärmetauscher)
    – 40 °C bis +40 °C geplant

  • Betankung:
    70 MPa Light Duty
    35 MPa Heavy Duty
    70 MPA Heavy Duty geplant

  • Massenströme:
    bis zu 120 g/s
    bis 300 g/s geplant

  • Betankungsprotokolle:
    SAE J2601 (2020)
    Table based und MC-Formular
    PRHYDE
    „frei“ konfigurierbar

  • Max. Größe des Tanksystems:
    mehrere m3

  • Verfügbare FCEV-Tanks:
    voll instrumentierte 35, 50 & 70 MPa Behälter

  • PLC:
    Flexible und sicherheitsrelevante Steuerung und Datenerfassung

  • Prüfraum:
    Komponentenentwicklung und -Testung

Projekte

Ihre Kontaktperson

Gruppenleiter H2-Tankstellentechnologie

Dr.-Ing. Christian Spitta
Wasserstoff-Infrastruktur
+49 203 7598-4277

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