Zwei Frauen blicken in einen Teststand.

PEM-Wasserelektrolyse

PEM-Wasserelektrolyseure werden bereits jetzt von der Industrie mit Systemleistungen von einem bis mehreren hundert Megawatt vermarktet

Den Vorteilen hoher Wirkungsgrade, hoher Stromdichten und einfacher Systemaufbauten stehen der notwendige Einsatz edler Materialien und damit verbunden relativ hohe Investitionskosten entgegen. Für die weitere Verbesserung der Technologie sind daher z.B. Forschungstätigkeiten zu Materialien und Komponenten sowie zur Degradationsanalyse und Lebensdauervorhersage erforderlich.

Eine Illustration zum Aufbau einer PEM Elektrolyse-Zelle

Test und Degradationsanalyse

Für den industriellen Einsatz von Elektrolyseuren ist ein sicherer und vorhersagbarer Betrieb entscheidend. Dafür betreibt die Gruppe Test und Degradationsanalyse Teststände für PEM-Elektrolysezellen und -stapel, und arbeitet an der Methodenentwicklung zur In-situ-Degradationsanalyse. Unsere Testmöglichkeiten reichen von kleinen Elektrolysezellen mit 5 cm² Zellfläche bis zu Testständen für Stapelprototypen mit 500 cm² und 2000 A.

Für die Degradationsanalyse werden die Zustände des Elektrolyseurs und der verfahrenstechnischen Systemkomponenten permanent überwacht und auf Basis dieses Gesamtsystems Zustandsanalysen durchgeführt und Zustandsvorhersagen getroffen. Dabei greifen wir auf die langjährige Erfahrung im Elektrolysebetrieb und moderne Methoden des Machine Learning zurück. Die numerischen Modelle werden mit klassischen elektrochemischen Methoden wie Polarisationskennlinien und Impedanzspektroskopie ergänzt.

Unser Ziel ist es, anhand kleinster Veränderungen im Normalbetrieb den Elektrolyseurzustand bestimmen zu können.

Zwei Personen schauen auf einen Bildschirm, welcher das Bedienelement eines Teststandes ist.

unser Portfolio:

  • Vollautomatisierter Testbetrieb von Einzelzellen im 5 cm² und 25 cm² Maßstab

  • Vollautomatisierter Testbetrieb von Kurzstapeln mit bis zu 40 kW bei maximal 20 V und 2000 A und bis zu 35 bar im Differenz- oder Gleichdruckbetrieb

  • Entwicklung von Testprotokollen

  • Datenanalyse und Modellierung

  • Entwicklung von Systemkomponenten und Sensorik

  • Entwicklung und Bau von eigenen Testständen

Sprechen Sie uns an!

Dr. Natalia Levin
+49 203 7598-4282
Teststand mit Stack und Messtechnik

40 kW Teststand

 

  • Spezifikation

  • Elektrische Versorgung

    2000 A

    20 V

  • Druck

    Gleich- und Differenzdruck bis 35 bar

  • Temperatur

    bis 90 °C

  • Messtechnik

    Elektrochemische Charakterisierung

    Crossover von H2 in O2

    Einzellüberwachung bis zu 8 Zellen

Multifunktionaler Teststand für Ammoniak-Anwendungen

3 Fach Teststand für aktive Flächen von 5 cm² und 25 cm²

  • Spezifikation

  • Elektrische Versorgung

    3 Testplätze mit je 80 A

    6 V

  • Temperatur

    bis 80 °C

  • Messtechnik

    Elektrochemische Charakterisierung

Materialien und Komponenten

Die Arbeitsgruppe Materialien und Komponenten der Abteilung Elektrolyse beschäftigt sich mit der Entwicklung und Evaluierung von Zellkomponenten, Katalysatoren und Membranen für die Polymer-Elektrolyt-Membran Wasserelektrolyse (PEM-WE).

Da für den langlebigen Betrieb von PEM-Elektrolyseuren momentan anodenseitig hauptsächlich Iridium-Katalysatoren verwendet werden und diese sehr teuer sind, kommt es auf eine möglichst optimale Ausnutzung des Materials in der Beschichtung an. Daher liegt ein Fokus unserer Arbeit auf der Entwicklung und Optimierung von Katalysatorbeschichtungen der Membran.

Zur Herstellung der Dispersionen stehen uns eine Sonotrode und verschiedene Rotor-Stator-Mischer zur Verfügung. Membranen können wir mittels Ultraschallsprühverfahren oder mit einem Rakel beschichten (Direkt-Membran und Dekalverfahren). Neben der ex-situ Analytik durch REM, XRF und Konfokalmikroskopie sind wir in der Lage, diverse elektrochemische Untersuchungen im Labormaßstab bis 25 cm² durchzuführen.

Wissenschaftlerin durch einen Teststand hindurch fotografiert

Unser Portfolio:

  • Herstellung von katalysatorbeschichteten Membranen oder porösen Transportlagen mit Ihrem Material

  • Elektrochemische Charakterisierung von katalysatorbeschichteten Materialien in Testzellen bis 25 cm² nach abgesprochenen Testprotokollen

  • Strukturaufklärung der Materialien (Morphologie, REM, optische Verfahren)

  • Beratung zu Materialauswahl und Komponenten für PEM-WE Zellen

Sprechen Sie uns an!

Sebastian Hirt
+49 203 7598-4285
Porträt von Sebastian Hirt.

Unsere Projekte

DEGRAD-EL³

PEP.IN

MetalFoil

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